Die Welt braucht kranke Menschen. Sonst gäbe es niemanden worüber man sich aufregen kann!
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Fliegen

Lass uns fliegen, über den Wolken.
Lass uns frei sein, das Leben genießen.
Lass es uns nur noch einmal tun, bevor wir nach unten gerissen
werden und hart auf den Boden schlagen.
Der Tod schmeckt Süß
5.1.07 21:45


Verloren

Ich liege im Zimmer.
Alles um mich herum ist dunkel.
Ich, allein mit der Leere.
Tausend Gedanken rasen durch meinen Schädel.

"Was mache ich hier?"
"Welch nutzen hat mein Leben?"
"Bin ich wirklich ich?"

Ich liege weiter, spielend mit dem Gedanken alles zu beenden.
Plötzlich durchfährt mich ein stechender Schmerz,
der meine gesamten Muskeln zum verkrampfen bringt.
Doch dann wird der Schmerz abgelöst, von einer Stimme.
Sie klingt zart, weich.

"Du weißt es! Du weißt wozu dir das Leben einst gegeben wurde"

Ich wusste die Antwort.
Wusste was zu tun ist.

"Ja, genau das!"

erklang die Stimme zum zweiten mal.
Ich suche im Dunkeln, nach etwas was ich längst vergessen habe.
Ich krieche herum und spüre auf einmal ein schmerz in meinem Finger.
Ich habe es gefunden.
Ich setze sie langsam an meine Ader.
Noch einmal stelle ich mir all das vor, was mich längst vergessen hat.
Dann reiße ich die Klinge nach unten.
Mein Arm erwärmt sich.
Blut tropft auf den Boden.
Ich spüre, wie langsam das Dunkle meine Seele ergreift.
Mit zitternder Stimme rufe ich

"Nehm mich auf zu dir"

Und wieder erklang die Stimme, diesmal aber anders.
Sie klingt amüsiert und zugleich Gewaltvoll.

"Du hast alles aufgegeben, für nichts!"

Ich sacke zu Boden.
Hauche mein Leben aus, liegend in meiner eigenen Larche.
5.1.07 21:46


Erkenntnis

Gepeinigt, Unterdrückt.
Man versucht hoch zu kommen,
aber die Masse erdrückt einen.
Immer wieder.

Es rebeliert ihm Hirn.
Das Herz schon längst verschwunden.
Der Hass ergreift die Seele.
Quetscht sie zusammen, so das kein Funken Hoffnung mehr bleibt.
Ein Schlag, mitten ins Gesicht.

Und auf einmal sieht man klar.
Sieht wie die Welt, der Mensch, wirklich ist.
Es erscheint einem sein eigen Leben vor den Augen.
Welch Nutzen es doch hat.

Dann sieht man zurück, spürt die Demütigungen.
Es erscheint einem vor den Augen.

Rache!

Sie sollen sterben, so wie ich es tat.
5.1.07 21:46


Schmerz

Wieso tut ihr das?
Lasst mich einfach steigen.
Ich möchte frei sein, mich von allem verabschieden.
Doch ihr reißt mich runter, lasst mich auf den harten Boden aufschlagen.
Habe ich das verdient?

Ihr treibt mich in die Enge.
Zeigt mir die Maske dich ich eins trug.
Ihr quält mich!

Brennt mir die Maske auf.
Lasst mich das Vergangene sehen.
Ich will es nicht.
Ich greife zum Messer, und steche es in meine Augen!
Alles Schwarz.
Aber der Schmerz hält weiter an.
Kann nicht mehr, will erlöst werden!
Ich schreie um Hilfe, aber niemand erhört mich.
Ich bringe es selbst zu Ende.
Ramme mir das Messer in mein Herz.
Töte das was ich nie gebraucht habe.
Mein Blut fließt über die Klinge, lässt sie glänzen.
Blut fließt auf den Boden, und ich sacke hinzu.

7.1.07 21:08


Rache!

Der helle Stern erlischt im Raum der Finsternis!
Die Fröhlichkeit schlägt in Blutgier um.
Das lechzen nach einem Stück fleisch zum zerreißen.
Die Sucht nach Zerstörung.
Die geqüälte Seele bleibt weiterhin im Dreck liegen.
Und doch erbamt sich jemand einen Stein auf sie zu schmeißen,
den Schmerz ins unermessliche zu führen.
Der Leid liegt in den Augen, Angst berührt die Seele.
Doch wird weiterhin nach ihr getretten.
Schäbig gekrümmt liegt sie da und ringt nach Erlösung.
Doch niemand kommt, nur der Schmerz bleibt bei ihr.
Das wilde Tier stürzt sich auf sie, zerfleischt sie.
Durchtrennt alles woran es zu glauben vermochte.
Und der Schmerz dringt tiefer ein.
Kochende Wut steigt in ihr auf.
Hass steht in ihren Augen, obwohl sie es nie wollte.
Eine kleine explosion im Gefühl, beginnt in rage zu kommen.
Erhebt sich und zerstört alles was sie sieht.
Auch all das was ihr einst wichtig war.
Doch sie merkt es nicht, will nur Rache.
Will die Verletzten die sie verletzt haben.
Und am Ende ist niemand mehr bei ihr.
Hat alle getötet die einst für sie gelebt haben.
Dann spürt sie die traurigkeit in sich aufsteigen.
Verkriecht sich wieder in einer Ecke und vegetiert im Dreck vor sich hin,
bis irgendwann wieder jemand sein Leben mit ihr teilt.

15.1.07 22:03





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