Die Welt braucht kranke Menschen. Sonst gäbe es niemanden worüber man sich aufregen kann!
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Verloren

Ich liege im Zimmer.
Alles um mich herum ist dunkel.
Ich, allein mit der Leere.
Tausend Gedanken rasen durch meinen Schädel.

"Was mache ich hier?"
"Welch nutzen hat mein Leben?"
"Bin ich wirklich ich?"

Ich liege weiter, spielend mit dem Gedanken alles zu beenden.
Plötzlich durchfährt mich ein stechender Schmerz,
der meine gesamten Muskeln zum verkrampfen bringt.
Doch dann wird der Schmerz abgelöst, von einer Stimme.
Sie klingt zart, weich.

"Du weißt es! Du weißt wozu dir das Leben einst gegeben wurde"

Ich wusste die Antwort.
Wusste was zu tun ist.

"Ja, genau das!"

erklang die Stimme zum zweiten mal.
Ich suche im Dunkeln, nach etwas was ich längst vergessen habe.
Ich krieche herum und spüre auf einmal ein schmerz in meinem Finger.
Ich habe es gefunden.
Ich setze sie langsam an meine Ader.
Noch einmal stelle ich mir all das vor, was mich längst vergessen hat.
Dann reiße ich die Klinge nach unten.
Mein Arm erwärmt sich.
Blut tropft auf den Boden.
Ich spüre, wie langsam das Dunkle meine Seele ergreift.
Mit zitternder Stimme rufe ich

"Nehm mich auf zu dir"

Und wieder erklang die Stimme, diesmal aber anders.
Sie klingt amüsiert und zugleich Gewaltvoll.

"Du hast alles aufgegeben, für nichts!"

Ich sacke zu Boden.
Hauche mein Leben aus, liegend in meiner eigenen Larche.
5.1.07 21:46
 


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